Hansjörg Albrecht

Die Planeten sind Gustav Holsts populärstes Werk. Gewöhnlich hört man sie in üppiger Orchesterbesetzung im Konzertsaal. Häufig bediente man sich der Musik zur Untermalung von Fantasyfilmen oder Video-Spielen. Auch Interpreten der Pop-Musik wie Sarah Brightman, Frank Zappa oder Vangelis sowie die Filmkomponisten John Williams (Star-Wars) und Hans Zimmer (Gladiator) haben Teile davon in eigenen Stücken zitiert.
Hansjörg Albrecht zeigt uns, dass es auch ganz anders geht. An der Orgel setzt er die sieben Einzelstücke nicht weniger bombastisch und dramatisch für den Hörer in Szene. Die Wunder von Himmel, Erde, Luft und Meer in allen erdenklichen Kunstformen zu beschreiben und abzubilden, reizte seit jeher unzählige Komponisten. Ob Seesturm, Vögel, Unwetter, das Summen der Bienen, Feuer, Wasser, Sonnenauf- und -untergänge sowie die Tages- und Jahreszeiten – Tonschöpfer wie Vivaldi, Telemann, Haydn, Liszt, Berlioz, Smetana, Strauss und Messiaen haben uns einige spektakuläre und ungemein beeindruckende Vertonungen solcher Naturereignisse hinterlassen.
Hansjörg Albrecht shows us that it can also be done completely differently. At the organ, he puts the seven individual pieces in the limelight no less bombastically and dramatically for the listener. Describing and portraying the miracle of heaven, earth, air and sea in all imaginable art forms has always fascinated composers. Whether it is a storm at sea, birds, violent weather, the buzzing of the bees, fire, water, sunrises and sunsets, the times of day or the seasons, composers like Vivaldi, Telemann, Haydn, Liszt, Berlioz, Smetana, Strauss and Messiaen have provided us with some spectacular and highly impressive settings of such natural events.